Bundestag beschließt CO2-Speicherung unter dem Meer
Der Deutsche Bundestag hat ein wegweisendes Gesetz verabschiedet, das die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid (CO2) unter dem Meeresboden ermöglicht. Diese Technologie, auch Carbon Capture and Storage (CCS) genannt, soll vor allem in Industriesektoren wie der Zementproduktion zum Einsatz kommen, wo Emissionen nur schwer vermieden werden können.
Mit dem neuen Gesetz werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von CCS geschaffen. Die Maßnahme unterstützt die deutschen Klimaziele und trägt dazu bei, die CO2-Emissionen in schwer reduzierbaren Bereichen zu senken. Dadurch kann die Energie- und Industriepolitik einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
- Der Bundestag hat ein Gesetz zur Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für die CO2-Speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) unter dem Meeresboden verabschiedet.
- Diese Technologie ermöglicht die dauerhafte Speicherung von klimaschädlichem Kohlendioxid, das beispielsweise bei der Zementproduktion entsteht.
- Die Maßnahme zielt darauf ab, die Erreichung der deutschen Klimaziele zu unterstützen, insbesondere in Industriebereichen, in denen eine direkte Vermeidung von Emissionen derzeit schwierig ist.
Warum gut: Diese politische Entscheidung schafft einen wichtigen rechtlichen Rahmen für den Einsatz einer Technologie, die dazu beitragen kann, CO2-Emissionen aus schwer zu dekarbonisierenden Industrien signifikant zu reduzieren und somit Deutschlands Klimaschutzbemühungen voranzutreiben.
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