Größte Anlage für grünes Kerosin in Schwedt geplant
In Schwedt, Brandenburg, wird bis 2030 die größte Anlage Deutschlands für die Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff entstehen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Projekt ‘Concrete Chemicals’ genehmigt, das Investitionen von fast 500 Millionen Euro umfasst.
Das Vorhaben am Standort der PCK Raffinerie Schwedt erhält Unterstützung durch Fördermittel in Höhe von 350 Millionen Euro, die vom Bund und dem Land Brandenburg zugesagt wurden. Die finale Prüfung durch die Europäische Kommission steht kurz vor dem Abschluss.
Die Anlage wird einen Elektrolyseur zur Herstellung von grünem Wasserstoff sowie eine Fischer-Tropsch-Anlage für die Produktion von synthetischem Flugkraftstoff wie E-Kerosin und E-Naphta umfassen. Eine endgültige Investitionsentscheidung wird für 2027 erwartet. Ab 2030 sollen bis zu 30.000 Tonnen dieser nachhaltigen Kraftstoffe produziert werden.
- Am Brandenburger Raffineriestandort Schwedt ist der Bau der größten Produktionsanlage für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) in Deutschland geplant.
- Das Bundeswirtschaftsministerium hat der Umsetzung des knapp 500 Millionen Euro schweren Projekts ‘Concrete Chemicals’ am Standort der PCK Raffinerie Schwedt zugestimmt.
- Der Bund und das Land Brandenburg haben bereits Fördermittel in Höhe von 350 Millionen Euro zugesagt, wobei die Prüfung durch die Europäische Kommission sich in der finalen Phase befindet.
- Die Anlage soll unter anderem einen Elektrolyseur zur Herstellung von grünem Wasserstoff sowie eine Fischer-Tropsch-Anlage für die Produktion von synthetischen Flugkraftstoffen wie E-Kerosin und E-Naphta im Industriemaßstab umfassen.
- Eine endgültige Investitionsentscheidung wird für 2027 erwartet, mit dem Ziel, bereits 2030 bis zu 30.000 Tonnen E-Kerosin und E-Naphta zu produzieren.
Warum gut: Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs und zur Stärkung der heimischen Produktion nachhaltiger Kraftstoffe. Die beträchtlichen Fördermittel und die politische Zustimmung unterstreichen die Bedeutung dieser zukunftsweisenden Technologie für den Klimaschutz und die Energiewende. Es schafft eine konkrete Perspektive für emissionsfreiere Mobilität in einem schwer zu dekarbonisierenden Sektor.
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