Die Große Tulln wird in Neulengbach renaturiert
In Neulengbach, Niederösterreich, startet ein bedeutendes Renaturierungsprojekt für die Große Tulln. Die Stadtgemeinde möchte dem Fluss mehr natürlichen Raum zurückgeben und seine ökologische Qualität verbessern.
Der Gemeinderat hat den Beschluss einstimmig gefasst. Die Umsetzung erfolgt in zwei Abschnitten: von der Mündung des Anzbaches bis zur Emmersdorfer Wehr sowie im Bereich Markersdorf-Siedlung. Ziel ist es, den vor fast hundert Jahren begradigten Fluss wieder natürlicher fließen zu lassen. Dies soll nicht nur die Artenvielfalt fördern, sondern auch den Hochwasserschutz unterstützen.
Mit diesem Projekt setzt Neulengbach ein starkes Zeichen für den Umweltschutz und die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme.
- Die Stadtgemeinde Neulengbach plant ein umfassendes Renaturierungsprojekt für den Fluss Große Tulln, um dessen ökologische Beschaffenheit und den natürlichen Lebensraum zu verbessern.
- Der Beschluss für das Projekt erfolgte einstimmig im Gemeinderat und sieht die Umsetzung in zwei Abschnitten vor, darunter von der Mündung des Anzbaches bis zur Emmersdorfer Wehr und im Bereich Markersdorf-Siedlung.
- Ziel ist es, dem vor fast hundert Jahren begradigten Fluss wieder mehr Platz zu geben, die Artenvielfalt zu fördern und den Hochwasserschutz zu ergänzen.
Warum gut: Dieses Projekt ist ein konkretes Beispiel für lokale Klimaanpassung und Biodiversitätsschutz. Durch die Renaturierung wird ein wichtiger Naturraum aufgewertet, was direkte positive Auswirkungen auf Wasserqualität, Artenvielfalt und die Resilienz gegenüber Hochwasserereignissen hat.
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