Fraunhofer revolutioniert Kunststoffrecycling mit intelligenter Sortieranlage

Die Welt der Kunststoffverwertung stand vor einer großen Herausforderung: Milliarden Tonnen an Plastikmüll türmten sich auf, und bestehende Recyclingsysteme scheiterten oft an der Sortenreinheit, insbesondere bei schwierigen Materialien wie schwarzem oder stark gealtertem Kunststoff. Doch nun gibt es gute Nachrichten aus der Forschung: Das Fraunhofer-Projekt „Waste4Future“ hat innovative Lösungen entwickelt, die die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe grundlegend revolutionieren sollen. Acht renommierte Fraunhofer-Institute bündelten dafür ihre Kompetenzen.

Ein zentraler Erfolg des Projekts ist die Entwicklung einer prototypischen Sortieranlage. Diese intelligente Technologie ermöglicht eine bisher unerreichte Sortenreinheit bei Kunststoffabfällen. Wo frühere Anlagen versagten, kann die neue Technik nun auch problematische Kunststoffe zuverlässig identifizieren und trennen. Das bedeutet, dass selbst Materialien, die bisher als nicht recycelbar galten, nun dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können. Das übergeordnete Ziel ist klar: Aus den aufbereiteten Abfällen sollen hochwertige Ausgangsmaterialien für die Industrie gewonnen werden. Dadurch kann nicht nur der Bedarf an fossilen Rohstoffen erheblich reduziert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen geleistet werden, um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

  • Acht Fraunhofer-Institute bündelten ihre Kompetenzen im Projekt „Waste4Future“, um Kunststoffabfälle effizienter im Kreislauf zu halten.
  • Ein Schwerpunkt des Projekts lag auf der Entwicklung einer prototypischen Sortieranlage, die eine hohe Sortenreinheit bei Kunststoffabfällen ermöglicht.
  • Die innovative Technologie kann nun auch schwierige Kunststoffe wie schwarze oder stark gealterte Materialien zuverlässig trennen, was bisherige Recyclinganlagen nicht leisten konnten.
  • Ziel ist es, aus den aufbereiteten Kunststoffabfällen hochwertige Ausgangsmaterialien für die Industrie zu gewinnen und somit CO2-Emissionen sowie den Bedarf an fossilen Rohstoffen zu reduzieren.

Warum gut: Dieses Projekt demonstriert einen konkreten technologischen Durchbruch im Recycling, der messbare positive Auswirkungen auf die Reduktion von Plastikmüll und CO2-Emissionen hat und die Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen stärkt. Es ist ein real umgesetztes Forschungsprojekt mit hohem Skalierungspotenzial für die Kreislaufwirtschaft.

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