Neues Reifegradverfahren beschleunigt Anschluss erneuerbarer Energien
Ein bahnbrechendes Verfahren ersetzt das bisherige Windhundprinzip beim Netzanschluss erneuerbarer Energien. Ab sofort werden Anträge in festen Zeiträumen gesammelt und nach klaren Kriterien bewertet.
Zu diesen Kriterien zählen gesicherte Flächen, Genehmigungsstand, technisches Konzept und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Projekte mit hoher Qualität und realistischen Umsetzungschancen erhalten Vorrang.
Dieser strukturierte Ansatz macht die Vergabe von Netzanschlüssen planbarer und effizienter. Ähnliche Verfahren sind bereits in Ländern wie Großbritannien und Norwegen erfolgreich im Einsatz.
- Das neue ‘Reifegradverfahren’ ersetzt das ‘Windhundprinzip’ für Netzanschlüsse von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien.
- Anträge werden künftig in festen Zeiträumen gesammelt und gemeinsam nach messbaren Kriterien wie gesicherten Flächen, Genehmigungsstand, technischem Konzept und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit bewertet.
- Projekte mit hoher Qualität und Umsetzungschance erhalten bevorzugt ein Angebot, was die Vergabe von Netzanschlüssen planbarer und effizienter gestaltet.
- Ähnliche Verfahren werden bereits erfolgreich in Ländern wie Großbritannien und Norwegen angewendet.
Warum gut: Diese politische und infrastrukturelle Neuerung adressiert einen Schlüsselengpass bei der Energiewende, indem sie die Netzintegration erneuerbarer Energieprojekte optimiert. Durch die Priorisierung reifer Projekte mit transparenten Kriterien wird der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und eine effizientere Nutzung der Netzkapazitäten ermöglicht, was zu einem stabileren und nachhaltigeren Energiesystem führt.
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