Hoher Andrang auf Sanierungsbonus – ab heute Fokus auf Kesseltausch
Die österreichische Sanierungsoffensive hat auf den hohen Zuspruch zum Sanierungsbonus reagiert und den Fokus ab sofort auf den Kesseltausch gelegt. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) erklärte, dass ab dem 2. Februar 2026 neue Förderanträge ausschließlich für den Kesseltausch möglich sind. Diese Maßnahme soll die CO₂-Einsparungseffizienz maximieren, da der Kesseltausch pro investiertem Euro eine deutlich höhere CO₂-Reduktion erzielt als der Sanierungsbonus. Seit dem Start der Neuauflage der Sanierungsoffensive im November 2025 wurden bereits Anträge im Volumen von rund 208 Millionen Euro gestellt. Für die Jahre 2026 bis 2030 sind jährlich insgesamt 360 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive vorgesehen. Bereits gestellte Förderanträge für den Sanierungsbonus bleiben von dieser Anpassung unberührt.
- Die “Sanierungsoffensive Neu” des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) setzte bislang auf den “Sanierungsbonus” für thermisch-energetische Sanierungen und den “Kesseltausch” für den Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme.
- Eine Analyse zeigte, dass zwei Drittel des Antragsvolumens auf den Sanierungsbonus entfielen, während der Kesseltausch pro investiertem Euro eine deutlich höhere CO₂-Einsparung erzielt.
- Ab dem 2. Februar 2026 sind daher neue Registrierungen und Förderanträge im Rahmen der Sanierungsoffensive ausschließlich für den Kesseltausch möglich.
- Bereits gestellte Förderanträge und Registrierungen für den Sanierungsbonus bleiben von dieser Anpassung unberührt.
- Seit dem Start der Neuauflage im November wurden bereits Anträge im Volumen von rund 208 Millionen Euro gestellt.
- Für die Jahre 2026 bis 2030 sind jährlich insgesamt 360 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive vorgesehen.
Warum gut: Diese Neuausrichtung der Sanierungsoffensive ist ein positiver Schritt, da sie die verfügbaren Mittel effizienter einsetzt und einen stärkeren Fokus auf die Maßnahmen mit dem größten CO₂-Einsparpotenzial legt. Dies beschleunigt den Übergang zu nachhaltigen Heizsystemen und leistet einen direkten Beitrag zum Klimaschutz.
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