Erklärung: Niemand soll in extremer Armut leben und grundlegende Bedürfnisse sollen gesichert sein.
Beispiele:
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Sozialleistungen so gestalten, dass Miete, Essen und Strom bezahlbar bleiben.
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Schuldnerberatung und faire Regeln gegen Überschuldung.
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Jobprogramme/Weiterbildung für Langzeitarbeitslose.
Warum wichtig: Armut führt oft zu schlechter Gesundheit, weniger Bildung und weniger Chancen – sie verstärkt Ungleichheit und soziale Spannungen.
Erklärung: Alle Menschen sollen genug und gesundes Essen haben – dauerhaft.
Beispiele:
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Lebensmittelverschwendung reduzieren (Handel, Gastronomie, Haushalte).
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Schulessen/Kitaverpflegung für Kinder absichern.
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Landwirtschaft fördern, die Böden schützt und Erträge stabil hält.
Warum wichtig: Hunger schwächt Körper und Geist, verhindert Bildung und Arbeit – und macht Gesellschaften instabil.
Erklärung: Menschen sollen gesund leben können – mit guter Versorgung und Prävention.
Beispiele:
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Impfprogramme, Vorsorgeuntersuchungen, Aufklärung (z. B. Herz/Krebs/Diabetes).
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Sichere Arbeitsplätze (Unfallschutz, ergonomische Standards).
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Psychische Gesundheit stärken (Beratung, Anti-Stigma, Therapiezugang).
Warum wichtig: Gesundheit ist Grundlage für Lebensqualität, Produktivität und stabile Gemeinschaften.
Erklärung: Alle sollen Zugang zu guter Bildung haben – von früh bis lebenslang.
Beispiele:
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Frühförderung und gute Kitas, damit Startchancen fairer werden.
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Moderne Schulen: digitale Ausstattung + qualifizierte Lehrkräfte.
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Weiterbildung für Erwachsene (Umschulung, Sprachkurse, Fachtraining).
Warum wichtig: Bildung erhöht Chancen, stärkt Demokratie und hilft, Armut und Ungleichheit zu durchbrechen.
Erklärung: Frauen, Männer und alle Geschlechtsidentitäten sollen die gleichen Rechte und Chancen haben.
Beispiele:
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit (Transparenz, faire Einstufung).
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Schutz vor Gewalt (Hilfsangebote, Prävention, konsequente Strafverfolgung).
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Vereinbarkeit: Kinderbetreuung, faire Elternzeit, flexible Arbeit.
Warum wichtig: Gleichstellung nutzt allen: mehr Gerechtigkeit, mehr Fachkräfte, stärkere Wirtschaft und weniger Gewalt.
Erklärung: Sauberes Trinkwasser und Toiletten/Hygiene müssen für alle verfügbar sein.
Beispiele:
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Leitungsnetze und Kläranlagen modernisieren.
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Schutz von Grundwasser vor Nitrat, Pestiziden und Industriechemikalien.
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Wassersparen und Leckagen reduzieren (Haushalte, Industrie, Landwirtschaft).
Warum wichtig: Wasser ist Lebensgrundlage – ohne Hygiene steigen Krankheiten, Kindersterblichkeit und Armut.
Erklärung: Energie soll sauber, zuverlässig und bezahlbar sein.
Beispiele:
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Photovoltaik/Wind ausbauen + Netze und Speicher stärken.
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Gebäude dämmen und effiziente Heizsysteme einsetzen.
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Energiearmut senken (Beratung, Förderprogramme, effiziente Geräte).
Warum wichtig: Saubere Energie schützt Klima und Gesundheit und macht unabhängiger von teuren Importen.
Erklärung: Gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne – und eine Wirtschaft, die nachhaltig wächst.
Beispiele:
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Arbeitsschutz, Mitbestimmung und faire Verträge statt Ausbeutung.
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Ausbildungssysteme stärken, Fachkräfte qualifizieren.
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Unternehmen unterstützen, die nachhaltig wirtschaften (z. B. Kreislaufprozesse).
Warum wichtig: Gute Arbeit schafft Stabilität, reduziert Armut und stärkt die Kaufkraft – ohne soziale Schäden.
Erklärung: Widerstandsfähige Infrastruktur, nachhaltige Industrie und Innovationen fördern.
Beispiele:
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Schnelles Internet und stabile Stromnetze in Stadt und Land.
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Forschung fördern (z. B. Batterien, Wasserstoff, Medizintechnik).
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Bahn/ÖPNV ausbauen, Straßen und Brücken instand halten.
Warum wichtig: Infrastruktur und Innovation sind Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz.
Erklärung: Ungleichheiten innerhalb von Ländern und zwischen Ländern sollen sinken.
Beispiele:
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Barrierefreiheit und Inklusion in Schule, Arbeit und Öffentlichkeit.
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Faire Steuersysteme und gezielte Unterstützung für Benachteiligte.
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Integrations- und Sprachprogramme, Anerkennung von Abschlüssen.
Warum wichtig: Zu große Ungleichheit spaltet Gesellschaften und bremst Entwicklung und Zusammenhalt.
Erklärung: Orte sollen sicher, bezahlbar, klimafreundlich und lebenswert sein.
Beispiele:
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Bezahlbarer Wohnraum und kluge Stadtplanung.
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Mehr Radwege, ÖPNV, weniger Luftverschmutzung und Lärm.
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Grünflächen, Hitzeschutz und Hochwasservorsorge.
Warum wichtig: Die meisten Menschen leben in Städten – dort entscheidet sich Lebensqualität und Klimabilanz.
Erklärung: Ressourcen sparen, Abfall vermeiden, fair und umweltfreundlich produzieren.
Beispiele:
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Reparieren/Reuse/Secondhand statt Wegwerfen.
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Unternehmen: weniger Verpackung, langlebige Produkte, Recyclingkreisläufe.
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Bewusster Einkauf: regionale/faire Produkte, weniger Lebensmittelabfall.
Warum wichtig: Unser Verbrauch treibt Klima, Müll und Artensterben – effizienter Umgang schützt Umwelt und Geldbeutel.
Erklärung: Erderwärmung begrenzen und Folgen des Klimawandels abfedern.
Beispiele:
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CO₂ senken: erneuerbare Energien, Effizienz, klimafreundliche Mobilität.
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Anpassung: Hitzeschutzpläne, Hochwasserschutz, resilientere Landwirtschaft.
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Klimabildung und klare Regeln für Emissionen in Wirtschaft und Verkehr.
Warum wichtig: Klimafolgen bedrohen Gesundheit, Sicherheit, Ernten, Infrastruktur und verursachen hohe Kosten.
Erklärung: Meere schützen: weniger Verschmutzung, nachhaltige Fischerei, gesunde Ökosysteme.
Beispiele:
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Plastikmüll reduzieren (Mehrweg, Pfand, saubere Flüsse).
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Schutzgebiete und Fangquoten gegen Überfischung.
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Abwässer und Nährstoffe begrenzen, damit weniger „Todeszonen“ entstehen.
Warum wichtig: Meere liefern Nahrung, regulieren Klima und sind Lebensraum – ihr Zustand betrifft uns direkt.
Erklärung: Wälder, Böden, Artenvielfalt und Ökosysteme schützen und wiederherstellen.
Beispiele:
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Aufforstung und naturnahe Wälder statt Monokulturen.
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Bodenschutz: weniger Versiegelung, humusaufbauende Landwirtschaft.
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Lebensräume vernetzen (Hecken, Biotope, Wildkorridore).
Warum wichtig: Ohne intakte Natur verlieren wir Bestäuber, fruchtbare Böden, sauberes Wasser und Stabilität im Klima.
Erklärung: Gewalt reduzieren, Rechtsstaat stärken, Korruption bekämpfen, Zugang zu Recht sichern.
Beispiele:
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Unabhängige Gerichte, faire Verfahren, Rechtsberatung.
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Transparenz und Anti-Korruptionsregeln in Verwaltung und Politik.
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Gewaltprävention: Mediation, Jugendarbeit, Opferschutz.
Warum wichtig: Ohne Vertrauen in Regeln und Institutionen entstehen Konflikte, Unsicherheit und wirtschaftlicher Stillstand.
Erklärung: Staaten, Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft müssen zusammenarbeiten.
Beispiele:
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Entwicklungszusammenarbeit: Bildung, Gesundheit, Infrastruktur gemeinsam finanzieren.
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Unternehmen + Forschung: Innovationen skalieren (z. B. grüne Technologien).
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Daten teilen und Standards setzen (z. B. CO₂-Bilanzierung, Lieferketten).
Warum wichtig: Viele Probleme sind global – Zusammenarbeit beschleunigt Lösungen und verhindert, dass Länder alleine überfordert sind.
